Die Knöpfleswäscherin

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Beschreibung

Den Mittelpunkt der Fußgängerzone bildet der Brunnen der Knöpfleswäscherin vor dem Elmar-Doch-Haus. “Knöpfleswäscher”, so werden die Heidenheimer oft scherzhaft genannt. Der Name steht für findige Menschen, die “nix verkomma lassed”. Warum das so ist, erzählt eine Anekdote.

In der guten alten Zeit wollte eine hiesige Bürgerin ihrem Mann einen Korb voller Knöpfle (eine lokale Spezialität, den Dampfnudeln ähnlich) zur Arbeit bringen. Auf dem Weg stolperte sie und die Knöpfle fielen in den Staub. Die Frau sammelte sie auf, wusch sie im Stadtbach und ihr Mann verzehrte sie mit großem Appetit.

Seither haben die Heidenheimer ihren Spitznamen weg, sind darüber aber nicht böse. Sonst hätte es in den 1980er Jahren wohl keinen Bildhauerwettbewerb gegeben, bei dem die Stadt den originellsten Entwurf für einen Knöpfleswäscherin-Brunnen suchte. Die Resonanz war groß – 36 Modelle wurden eingereicht. Umsetzung fand der Vorschlag des zweitplatzierten Teilnehmers, Albrecht Kneer aus Zang. Das Ergebnis steht seit 1984 in der Fußgängerzone.

Der Brunnen zeigt die kniende Frau aus der Anekdote überlebensgroß. Die heruntergefallenen Knöpfle hat der Künstler geschickt in das Brunnenbecken integriert. Es sieht so aus, als würden die Knöpfle tatsächlich aus dem Wasser gefischt.

Neben dem Brunnen hat Heidenheim auch eine “echte” Knöpfleswäscherin zu bieten. Sie schlendert in authentischer Kleidung zuweilen durchs Stadtzentrum. Immer für ein Schwätzchen zu haben, plaudert sie mit Passanten oder Händlern des Wochenmarktes. Erwachsene und Kinder können die Knöpfleswäscherin für individuelle Stadtführungen buchen. Bitte fragen Sie in der Tourist-Information nach.

Quelle: Heidenheim.de Stand 21.03.2015

 

 

 

Schlagworte: Heidenheim Heidenheim an der Brenz Knöpfleswäscherin Innenstadt City

 

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